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KampfEDU wollte
EuroGames 2000 verhindern - und bekommt kaum Unterstützung
Schweizerinnen und Schweizer
präsentieren sich für einmal von ihrer Sonnenseite - mindestens aus schwuler
Perspektive. Sie unterstützen die Petition der Eidgenössischen Demokratischen Union
(EDU) kaum.
Zur Erinnerung: Die christlich-konservative EDU machte anfangs August gegen die anstehenden schwulen Sportspiele «EuroGames 2000» mobil - und gründete ein Komitee, das «die öffentliche Zurschaustellung der Homosexualität» per Petition zu verhindern suchte. Über 20 000 Unterschriften wollten die Moralwächter bis November zusammentragen. Bis jetzt sind es noch nicht einmal hundert. Die EDU, die gemäss Recherchen des Schweizer Magazins «aK» von der Katholischen Volkspartei und vom Neuen Rütlischwur unterstützt wird und in Verbindung mit dem VPM und der SVP steht, hat ihre Ziele bis anhin klar verfehlt. Selbst in kirchlichen Kreisen ist der Vorstoss der Rechts-Konservativen umstritten. Viele Kirchenvertreter bezogen öffentlich Stellung gegen die Bemühungen der Union. Auch deren Bemühungen, Sponsoren der Sporttage umzustimmen, fruchteten bis jetzt wenig. Gemäss Aussagen der Eurogame-Organisatoren haben weder Politiker noch Unternehmen ihre zugesicherte Unterstützung zurückgenommen. Trotzdem bleiben die Veranstalter wachsam. Sie befürchten, dass die EDU Stimmen zurückhält oder sogar erst Anfang nächsten Jahres gross in Aktion tritt. Die Spiele werden im Juni nächsten Jahres trotzdem stattfinden. Zürich freuts. Oswald Weber
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