| Lesben
des Jahrhunderts
Welche Frauen in welchen Disziplinen Geschichte geschrieben haben Obschon sich die Millenniums-Hysterie mittlerweile bei der letzten Partylöwin gelegt haben dürfte, würdigt das englische Lesbenmagazin «Diva» nochmals jene 100 Lesben, die das 20. Jahrhundert am meisten geprägt haben. Eine Würdigung, die der Cruiser auszugsweise weitergeben will. Die
Athletinnen Nancy Lieberman: Keine andere Frau lenkte einen Basketball besser, als die Ex-Geliebte von Martina. Die
Musikerinnen Melissa Etheridge: Singt unverkrampft, aber mit rauchiger Stimme über ihr Sexleben. Dusty Springfield: Doch nicht so harmlos wie ihr Easy-Listening-Sound. Nach ihrem Tod wurde es publik: Auch Dusty liebte Frauen. Eine Sängerin, die Emotionen wecken konnte und kann. The Indigo Girls: Ihre Musik ist nicht nur für Dykes gedacht, sie selber stehen aber drauf. Rockduo mit Zukunft. Die
Schriftstellerinnen Gertrude Stein und Alice B. Toklas: Man kennt sie aus ihren Büchern, wegen ihren Salons und der Dauer ihrer Beziehung. 39 Jahre. Das mach' mal jemand nach. Virginia Woolf: Sie schrieb «Orlando» für ihre Geliebte Vita Sackville-West und demonstrierte so unter anderem ihre eigene Verwirrtheit. Jane Rule: Dank ihr kamen Lesben in die Kinos. Sie schrieb den Klassiker «Desert of the Heart», dessen Verfilmung auch heute noch ankommt. Die
Schauspielerinnen Catherine Deneuve und Susan Sarandon: Ihre Liebesszene im Film «The Hunger» sollte auf Endlosband verkauft werden. Audrey Hepburn und Shirley Maclaine: Abgesehen davon, dass sich die eine der beiden im Film «The Loudest Whisper» am Schluss umbringt, ein frühes und wichtiges Werk über lesbische Liebe. Frauen,
von denen Lesben über Jahrzehnte träumen Marlene Dietrich: Siehe Greta Garbo. Jodie Foster: Ihr Schweigen weckt Fantasien. Emma Peel: Von ihren Karatetricks k.o. geschlagen zu werden, wäre unvergesslich. Sigourney Weaver: Ihre Muskeln sind echt.
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