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Es geht vorwärts
mit der Gleichstellung für gleichgeschlechtliche Paare Kanton Zürich Im Kanton Zürich
ist der Schritt vom Gesetzesentwurf zum definitiven Gesetz gemacht. Der
Kantonsrat hat mit 93 zu 43 Stimmen das Gesetz über die Registrierung
gleichgeschlechtlicher Paare Ende Januar definitiv verabschiedet. Registrierte
homosexuelle Paare werden in Zürich fortan den Ehepaaren im Steuer-
und Sozialwesen, im Straf- und Prozessrecht sowie im Patientenrecht gleichgestellt.
Zu den Pflichten der registrierten Paare gehört die gegenseitige
Unterstützungspflicht. Sie müssen auch den höheren Steuertarif
für Eheleute bezahlen. Mit nur 14 Gegenstimmen
hat sich der Grosse Rat am 9. Januar für eine kantonale Lösung
für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Er überwies einen
Antrag von FDP-Grossrat Daniel Stolz, der die Regierung verpflichtet,
sich mit der Frage auseinander zu setzen. Bern Im Kanton Bern wird
ein Gesetz erarbeitet, nach dem sich homosexuelle Paare registrieren lassen
können. Das Resultat war überraschend und deutlich: Mit 98 zu
65 Stimmen, bei 15 Enthaltungen, hat der bernische Grosse Rat am 21. Januar
nach einer emotionsgeladenen Debatte eine parlamentarische Initiative
von Bernhard Pulver (gfl, Bern) gutgeheissen. Pulver fordert darin ein
neues Gesetz. Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass homosexuelle Paare
ihre Partnerschaft bei den Berner Zivilstandsämtern eintragen lassen
können. Auf die registrierten Partnerschaften sollen die für
Eheschliessungen gültigen Bestimmungen des kantonalen Rechts angewandt
werden.
In Zürich finden
am 3. März Wahlen statt. Im Stadtzürcher Kreis 5 gibt's erstmals
die Möglichkeit, voll auf die Karte lesbischwul zu setzen. Wahlveranstaltung Die HAZ organisiert eine Wahlveranstaltung. Monika Stocker (GP), Peider Filli (AL), Rolf André Siegenthaler (SVP) und Martin Vollenwyder (FDP) stellen sich vor, sprechen über ihre Einstellung auch zu lesbischwulen Themen und beantworten Fragen des Publikums. Mittwoch, 20. Februar,
19.00 Uhr .
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