Welkom to Suidafrika !
«come as a visitor and leave as a friend»

von Florian Baumgartner

Südafrika, die Regenbogen-Nation am südlichen Zipfel Afrikas, erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Nicht zuletzt, weil das Land eine faszinierende und eindrückliche Landschaft besitzt; aber am eindrücklichsten bleibt wohl die Gastfreundschaft des Südafrikaners. Hier wird der Slogan «come as a visitor and leave as a friend» gelebt! Die Verfassungserneuerung nach den ersten freien Wahlen 1994 hat auch der homosexuellen Bevölkerung viele Freiheiten gebracht. Südafrika war eines der ersten Länder, das die Diskriminierung auf Grund der sexuellen Ausrichtung untersagte.


Die «Pink» Garden-Route

Zurzeit sind Flüge nach Johannesburg und Kapstadt unter Tausend erhältlich. Mit einem Aufpreis von 50 Franken erreicht man in weniger als zwei Stunden Port Elizabeth, den Ausgangspunkt für die wohl einzigartige, berühmte Küstenstrasse «Garden-Route». Am besten entdeckt man diese mit einem Mietwagen, der kostenlos am Zielort Kapstadt abgegeben werden kann.

Hermanus

Durch atemberaubende Landschaften erreicht man die Ortschaft Wilderness, die direkt am Meer liegt und zum Verweilen einlädt. Der Weg führt weiter nach Oudtshoorn mit seinen unzähligen Straussenfarmen und zu den «Cango Caves», einem weltbekannten Höhlensystem mit faszinierenden Tropfsteingebilden. Über Monatgu erreicht man in zwei Tagen Hermanus, wo Wale aus nächster Nähe beobachtet werden können. Die letzte Etappe der Garden-Route sind die Weingebiete von Paarl, Stellenbosch oder Franschoek, Herkunft vieler bekannter Weine. Hier wird Gastronomie, Golfen und das Dolcefarniente gross geschrieben. Auf der ganzen Route bieten unzählige schmucke gay-owned und gay-friendly Guesthouses einmalige Übernachtungsmöglichkeiten.

Cape Town - Mother-City
In gut einer Stunde erreicht man Kapstadt, den Höhepunkt dieser Reise! Das Lebensgefühl dieser Metropole erinnert an die Westküste der USA. Strände, Meer, Sonne und fröhliche Menschen prägen das Stadtbild. Die Gay-Szene in Cape Town platzt an Wochenenden aus allen Nähten. Ausgelassene Partys zu heissen Rythmen bis in die frühen Morgenstunden sind keine Seltenheit! The Gay-Capitol von Südafrika ist mit rund zweieinhalb Millionen Einwohnern die zweitgrösste Stadt und wird oft liebevoll Mother-City genannt!


Beach Clifton 3rd

Rund 25 Minuten von Kapstadt entfernt befindet sich ein schwuler Badestrand - Clifton 3rd, der mit seinem tiefblauen Wasser und dem schneeweissen Sand karibisches Flair verbreitet. Unweit davon entfernt liegt Camps Bay, das mit unzähligen Restaurants und Bars leicht mit der Corniche von Nizza verwechselt werden könnte.

Südafrika bietet jedoch noch weitere Attraktionen: eine Fahrt mit dem Bluetrain oder der Rovos-Rail, ein Abstecher in den Krüger-Nationalpark mit seiner einmaligen Tierwelt oder ein Besuch der tosenden Victoria-Wasserfällen und vieles mehr…!


Hints und Tipps

Cruiser befragte Ray Fuhrer, Inhaber von Pink Cloud Travel Service, über die Insider-Tipps und Hot Spots rund um die Trend-Destination Südafrika.

Ray, du bist Kenner von Südafrika! Welche Guesthouses empfiehlst du Reisenden auf der Pink-Garden-Route?
In Wilderness sind eine oder zwei Übernachtungen im Hotel Palms, das von Schweizern liebevoll geführt wird, ein «must»! In Montagu empfehle ich die Mimosa Lodge, das Suinshuis in Hermanus und in Cape Town die Cape Cove Guest Lodge.

Kann sich jedermann Südafrika leisten?
Es gibt ein grosses Angebot von zwei bis fünf Sterne Hotels, die jedem Budget gerecht werden. Viele kleine Bijous erwarten den Besucher und bieten einmalige Ferienerlebnisse. Dank unserem Know-how und dem persönlichen Service können wir individuell zusammengestellte Reisen anbieten.

Welche Jahreszeit eignet sich, um Südafrika zu entdecken?
Die angenehmste Zeit ist von September bis April. Die Garden-Route ist in den Frühlingsmonaten, im Oktober und November sicherlich am schönsten. Während dieser Zeit empfiehlt es sich jedoch, mindestens sechs Monate im voraus zu buchen, wenn man in diesen einzigartigen Hotels und Guesthouses übernachten möchte.

Ray, wir danken dir für diese Ausführungen!

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