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Entwickelte das Pentagon
tödliches Virus? Das soeben erschienene Buch «Die geplanten Seuchen» mit dem Untertitel «AIDS, SARS und die militärische Genforschung» kommt mit einem Paukenschlag daher. Der Autor versucht, Zusammenhänge herzustellen zwischen einem 10 Millionen-Dollar-Kredit für das Verteidigungsministerium im Jahre 1969, einer Testreihe mit angeblich Hepatitis-Impfstoff an homosexuellen Probanden und dem ersten auftauchen von HIV-Fällen in den USA. Lange Zeit geheimgehaltene Protokolle des amerikanischen Kongresses belegen, dass am 9. Juni 1969 Dr. McArthur, stellvertretender Leiter der Forschungsabteilung beim US-Verteidigungsministerium, den Antrag auf die Bewilligung von 10 Millionen $ stellte. Mit diesem Geld sollte ein neuartiges Virus entwickelt werden, das den Immunapparat des Infizierten zerstören würde und gegen therapeutische Abwehrmassnahmen unempfindlich sei. Der Besitz dieses Virus, so Dr. McArthur, würde den Vereinigten Staaten die absolute militärische Überlegenheit verleihen. Die Finanzierung wurde bewilligt und die Forschungsarbeit in streng geheimen Hochsicherheitslaboratorien aufgenommen. Die fähigsten Wissenschaftler ihrer Zeit, darunter der spätere «Entdecker» des AIDS-Virus, arbeiteten dem Projekt zu, das angeblich innerhalb von 10 Jahren zum Abschluss kommen sollte. Nach exakt dieser Zeitspanne - gerade als alle gentechnischen Komponenten zum «Bau» eines künstlichen Erregers verfügbar waren - tauchten die ersten HIV-Fälle in den USA auf. In Manhattan, Los Angeles und San Francisco, dort wo kurze Zeit zuvor die US-Regierung einen neuen Hepatitis-Impfstoff an homosexuellen Probanden getestet hatte. Der Leiter dieser Studie entstammte dem Umfeld einer apokalyptisch-fundamentalistischen Sekte, deren japanisches Äquivalent Aum Shinrikyo nur wenige Jahre später mit chemischen Kampfstoffen Massaker in japanischen U-Bahnen anrichten sollte. Scheinbar bruchlos mündet der Verdacht in eine Indizienkette. Vom Motiv über den Plan zum Auftrag, den Möglichkeiten und der Ausführung führt ein roter Faden bis zur termingerechten Auffindung des Opfers, dessen Entstellungen wie eine Visitenkarte auf den verdächtigen Täter rückschliessen lassen. Verständlich also, dass der ehemalige Richter am Obersten Gerichtshof in Washington D.C., William Goodloe, forderte: «Die Regierung sollte hier umgehend eine Untersuchung auf der höchsten Ebene einleiten.» Vor einem halben Jahrhundert schuf die Spaltung des Atoms die Bedrohung einer globalen Vernichtung. Heute spalten Wissenschaftler Gene und schaffen neue Krankheiten, die ein vergleichbar alarmierendes Vernichtungspotential in sich bergen. Seit Geburt der Gentechnik können geradezu unglaubliche und tödliche Viren ohne grosse Schwierigkeiten entwickelt werden. Das vorliegende Buch untersucht die erschreckende Vorstellung, dass AIDS und SARS Resultate menschlicher Aktivität darstellen und als Ergebnis Molekularbiologischer Forschung und Entwicklungen an Virusgebundenen Biologischen Kampfstoffen zu sehen sind. Der Autor Wolfgang Eggert, 1962, studierte an den Universitäten von Berlin (FU) und München (LMU) Geschichte und Journalistik. Nach redaktioneller Ausbildung bei SAT1 und einer für VOX arbeitenden Produktionsfirma leitet er heute ein Medienunternehmen in München. Als freischaffender Historiker veröffentlichte er bisher fünf Bücher zu zeitgeschichtlichen Fragen. Das Buch ist im Handel
oder direkt beim Verlag erhältlich.
Seit dem 11. September reissen Theorien nicht ab, wonach die amerikanische Regierung selbst die Angriffe auf die Twin Towers inszeniert haben soll. Mittels Angst und Schrecken, ausgelöst durch die unfassbare Katastrophe, sollte die Bevölkerung gefügig gemacht werden für die damals bereits geplanten Kriege. Haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur? Ist Amerika zur Zeit einfach der Prügelknabe? Ins aktuelle Bild der Amerikaner, vor keiner Kriegstaktik zurückschreckend, passt eine weitere «unglaubliche» Theorie. Sie ist nicht neu. Denn seit dem Auftauchen des HI Virus wurde gerätselt und gemutmasst, woher ein derartiges Virus komme. Man wollte nicht glauben, dass ganz einfach die Evolution so etwas zulassen würde. Den Nährboden für einen solchen Angriff auf Menschenleben suchte man in den Laboratorien. Das eben erschienene Buch «Die geplanten Seuchen» geht dieser Theorie nach. Die zeitlichen Abläufe der Vorkommnisse scheinen einleuchtend. Die in die repressive Stonewall-Zeit fallenden Hepatitis-Impfstoff-Tests der Regierung an homosexuellen Probanden «überzeugen». Doch Vorsicht. Die Aneinanderreihung von Indizien ist noch kein Beweis, dass das Pentagon wirklich die Entwicklung eines «Schwulen-Virus» in Auftrag gegeben hat, wie es der Autor suggerieren will. Hätte das Buch also nicht geschrieben werden dürfen? Doch. Es ist nötig, auch das «Unmöglliche» zu denken. Darauf hinzuweisen, was möglich gewesen sein könnte. Nur so kommen Nachforschungen und Untersuchungen ins Rollen. Man muss an der Integrität selbst einer Weltmacht zweifeln dürfen, wenn es um Virusgebundene Biologische Kampfstoffe geht. |