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Menschenkinder
Daniel Quaiser präsentiert mit «Menschenkinder» sein neues Programm
Der Baritonsänger Daniel Quaiser ist 1975 in Adliswil geboren. Den ersten Gesangs-, Oboen- und Klavier-unterricht bekam er an der Kantonsschule Wiedikon Zürich. 1996 bestand er die Matura und begann mit der Gesangsausbildung beim SMPV (Schweizerischer Musikpädagogischer Verband). Ab 1999 studierte er Gesang an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste). 2005 erwarb er das Lehrdiplom. Die Musikpädagogische Diplomprüfung bestand er mit Auszeichnung. 2007 erhielt er einen Lehrauftrag für Sologesang am Konservatorium Zürich. Es folgten Konzerte mit eigenen Liedern und Texten. 2008 «14 Lieder von der Liebe»: Theater Stok, Zürich und Villa Boveri, Baden. 2009 «Menschenkinder»: Kulturhaus Helferei, Zürich.
Der Cruiser hat sich mit ihm unterhalten.
Daniel, du bist ein ganz toller Künstler.
(danke...) Ja, ich bin Bariton, schreibe meine Lieder und Texte selbst und begleite mich auch gleich am Klavier.
Dein neues Konzert-Programm heisst «Menschenkinder», wieso?
Es ist mir ein Anliegen, meine Botschaft von Menschlichkeit, Offenheit und Toleranz weiterzutragen.
Zum Beispiel?
«Irgendwann» ist eines der vierzehn Lieder, das habe ich gegen die Kriege dieser Welt geschrieben.
Wie bist du zum Künstler geworden, der du heute bist?
An der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) erwarb ich das Konzert- und Lehrdiplom für Sologesang. Schon während des Studiums sah ich das Lied als ideales Mittel, um hautnah und direkt auf die Zuhörer einzuwirken. Die Art und Weise, wie Liedkomponisten, insbesondere Schubert, Schumann und Poulenc, Texte vertonten und musikalisch umsetzten, inspirierte mich nachhaltig.
Und heute fliesst das ein in dein kreatives Schaffen?
Ja, ich denke, meine Lieder zeichnen sich aus durch eine tiefe, musikalische Empfindung und eine ungekünstelte Schlichtheit in Melodie und Text, wie man sie beispielsweise auch in der irischen Volksmusik wiederfindet. So verwende ich auch Elemente der Country- und aktuellen Popmusik in meinen Kompositionen.
Wie findest du die Themen für deine Lieder?
Ich suche sie in meinem Umfeld. Ich schaue den Menschen ins Gesicht und will das Kind entdecken, das in jedem von uns noch steckt... (lacht).
Bei dir entstehen Text und Musik parallel zueinander und verbinden sich dadurch zu einer kompositorischen Einheit.
In meinem Lied «Irgendwann» erhält die Thematik vom Krieg und seinen Untaten ein eindrückliches, musikalisches Profil. Krieg ist für mich nicht nur die Auseinandersetzung mit Waffen, sondern auch allgemein das destruktive Verhalten der Menschen untereinander. Dem gilt es entgegenzuwirken mit positivem Denken, dem Glauben an sich selbst und der Überzeugung, dass das Gute siegt.
Einen Einblick in Daniel Quaisers musikalisches Schaffen gibt es unter www.youtube.com/danielquaiser. Hier kann auch seine neue CD «Menschenkinder» bestellt werden.
Konzert «Menschenkinder», Kulturhaus Helferei, 23. Oktober, 20.00. Eintritt frei. Kollekte.
Interview Kurt Büchler
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